Genuss-Bergwandern

mit Zeichenunterricht

Christiane Deter • • T 0721 830 20 79 • M 0176 608 735 25
Herrlicher Blick auf den Rappenseekopf

Neben Gletschern, Wildbächen, wundervoller Aussicht über weite Täler und Berge können wir auch Tiere beobachten wie Murmeltiere und Gämsen (mit Glück sogar mal einen Steinbock).

Das Sich-den-Berg-erarbeiten lässt uns unsere ganze Kraft spüren, sodass unsere Gedanken schweigen und wir ganz Sinn sind, Stärke und Klarheit.

Wer Lust hat, sich von der schönen Bergwelt inspirieren zu lassen, kann seine Eindrücke mit meiner Hilfe auch durch kleinere Zeichnungen (Bleistift, Kohle, Tusche, Aquarelle) zum Ausdruck bringen.

Die karge Schönheit und Erhabenheit der Bergwelt zeigt uns wie klein wir doch sind und ebenso all unsere Sorgen. Die Alpen reizen durch ihre immense Größe und einsame Naturschönheit, gleichzeitig bergen sie jedoch auch Ungewissheiten und Gefahren in sich, sodass man gut vorbereitet sein sollte.

Ich biete hierzu Informationsabende an und werde Sie und Euch gut vorbereiten und mit einer Checkliste versorgen, was mit muss und was daheim bleiben sollte.


Das Heft gibt es hier als PDF zum herunterladen.

Foto Christiane Deter

Christiane Deter

1977 geboren in Heidelberg

2002–2006 Studium freie Kunst und Kunst für Gymnasiallehramt (Schwerpunkt: Malerei/Zeichnung)

2007 Ausbildung Tiroler Bergwanderführerin

2007 Gründung: Malen, Zeichnen &Genuss-Bergwandern

2009 Wildkräuter-Ausbildung

seit 2006 verschiedene Meditations- und Meditationslehrerausbildungen

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Foto Katrin

Bei allen Touren.../Organisatorischer Ablauf/Service

Bei allen Touren...

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Der Kunstunterricht

Vorab: der Kunstunterricht ist immer ein optionales Angebot, das nicht wahrgenommen werden muss. Wenn man auf Wandern, aber nicht auf Zeichnen Lust hat, kann man sich’s auf dem schönen Aussichtsplatz einfach gemütlich machen und das Bergpanorama genießen. Bei allen Touren erkennt man an der Anzahl der Zeichenstifte, wie viel Zeit für den Kunstunterricht zur Verfügung steht.
Ich gehe hierbei gerne auf die verschiedensten Level ein, ob jemand schon sehr viel künstlerische und zeichnerische Erfahrung mitbringt, wenig oder gar keine, spielt keine Rolle, so lange Schaffenslust vorhanden ist!
Bei den Hochgebirgstouren (Alpen/Pyrenäen) mit 1 Zeichenstift, findet jeden Tag Zeichenunterricht statt, nach der ersten Wanderung an einem herrlichen Aussichtspunkt. Ist das Wetter mal nicht so hervorragend, kann man sich in der Berghütte gegenseitig zeichnen, Figur- und Portaitzeichnung und die Raumsituation.
Am besten man nimmt einen DIN a 4 Block mit und Druck- und andere weiche Bleistifte (ab 2B), so wie Farbstifte, Kreiden u.ä. Damit haben wir schon sehr viele Möglichkeiten. Wir machen zuerst verschiedene Lockerungsübungen und Skizzen und werden uns dann genauer einem Motiv mit seinen Einzelheiten zuwenden. Einerseits geht es darum, das genaue Hinschauen zu erlernen, andrerseits werden auch die eigene Interpretation und künstlerische Freiheit nicht zu kurz kommen. Freies Experimentieren und Übungen im Bereich Schraffuren, Strukturen, Hell-Dunkel-Kontrast, Komposition, verschiedene Strichelarten, Positiv- und Negativformen, Plastizität erzeugen durch Überschneidung, Verkürzung und Perspektive werden praktiziert.

Bei den Touren mit zwei und mehr Zeichenstiften steht jeden Tag noch mehr Zeit zum künstlerischen Arbeiten zur Verfügung. Aber auch hier sind Nicht-Künstler ebenso willkommen. Man kann einen kleinen Aquarellkasten mitnehmen mit entsprechendem Block und es gibt eine Einführung ins Aquarellmalen (trocken und nass arbeiten, Schichten, Lasieren, Farbverläufe, Komposition, Räumlichkeit, Farbkontraste und Übungen, die richtige Farbe zu mischen), für Experimente mit Farbe und Zeichnung, sowie die Anwendung am Motiv.

Bei den Malkursen steht nun die Kunst komplett im Vordergrund. Die sehr kurzen Wanderungen dienen der Suche nach den schönsten Motiven. Es gibt in wundervollster Natur Zeichen- und Malunterricht, der gegliedert ist in allgemeine Zeichentechnik (s.o.) und Maltechnik , hauptsächlich in Aquarell (s.o.) und andererseits in künstlerischen Experimenten und die Anwendung am Motiv direkt mit verschiedenen Lockerungsübungen am Anfang.

Der persönliche künstlerische Ausdruck und der Ausdruck innerer Bilder darf genauso im Vordergrund stehen, wie das Zeichnen und Malen von vorhandenen Motiven. Ich gehe auf die individuellen Intressen und die verschiedenen künstlerischen Wege ein.

Um die Praxis noch zu bereichern, gibt es verschiedene kurze theoretische Exkurse zu Künstlern aus unterschiedlichsten Zeiten, die sich schon mit den Bergen und der Natur befasst haben. Zwischen den Arbeitsphasen wird immer auch genügend Raum sein zum baden, spazieren gehen und um die Natur zu genießen.

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idyllischer Bergsee

Genuss-Bergwandern

Neben einer gewissen körperlichen Herausforderung, die natürlich auch immer dabei ist (Anstrengung und das gute entspannte Körpergefühl der eigenen Kraft, wenn man oben angekommen ist), darf der Genuss, das Wahrnehmen und der Kontakt zur Natur mit allen Sinnen im Vordergrund stehen. Das Beobachten von Tieren, Lauschen des Plätscherns eines Gebirgsbachs oder die Schönheit eines Gletschersees, die kleinen Blümchen, die sich in dieser wunderschönen rauen Welt behaupten und die herrlichen Bergpanoramen.

Die vom Alltag aufgewühlten Gedanken und Sorgen, die oft um allzu unwichtige Dinge kreisen, setzen sich beim Bergwandern wie sich der aufgewirbelte Sand in einem Wasserglas setzt, so bekommt das Wasser, so wie der Geist seine ursprüngliche Klarheit zurück.

Das Wandern in dieser herrlichen Natur genügt einem, Anstrengung beim Aufstieg, Entspannen, Überblick und eine neue Perspektive, Erleichterung, Gedanken kommen aus der Starrheit in Bewegung und ziehen vorüber wie Wolken, Klarheit, Gemeinschaft, die einfachen Dinge: schlafen, essen, trinken, erneutes Losziehen, neue Eindrücke, neue Erlebnisse, die Sinne aktiv, das Spüren der eigenen körperlichen Kraft und Stärke, aber auch der eigenen Grenzen, leben im Augenblick, um diese wenigen Dinge kreisen sich die Tage und erschaffen eine unglaubliche Intensität durch die Reduktion auf das Wesentliche. Die Erlebnisse sind meist so reich und intensiv, dass es einem erscheint, als seien Wochen damit gefüllt worden, dass man das ganze Jahr davon zähren kann.

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